Alles rund um das Thema: Prüfung elektrischer Geräte

Unternehmen, die ihren Mitarbeitern elektrische Geräte zur Verfügung stellen, sind dafür verantwortlich, dass diese einer regelmäßigen Prüfung unterzogen werden. Die Überprüfung der Geräte umfasst viele Faktoren, wie optisch sichtbare Beschädigungen, aber auch deren Funktionsfähigkeit. Am Ende der Überprüfung erhalten die Unternehmen einen Prüfnachweis. Je nach Ausgang der Prüfung elektrischer Geräte kann es erforderlich sein, dass Geräte, die der Überprüfung nicht Stand gehalten haben repariert oder durch neue ersetzt werden müssen. Erfolgt eine Reparatur, kann es zu einer neuerlichen Prüfung der betroffenen Geräte kommen.

Welche Anforderungen gibt es an die Prüfer?

Die Prüfung elektrischer Geräte wird ausschließlich durch qualifiziertes Personal vorgenommen. Die Ansprüche an die Prüfer sind sehr hoch und jeder muss eine Ausbildung in diesem Bereich vorweisen können sowie praktische Berufserfahrung. Die Grundvoraussetzung für Prüfer elektrischer Geräte ist die elektrotechnische Berufsausbildung oder alternativ dazu ein abgeschlossenes Studium der Elektrotechnik. Das Unternehmen, in dem die Prüfung elektrischer Geräte erfolgt, hat das Recht die entsprechenden Nachweise der Qualifikation des Prüfers zu verlangen, damit für die Betreiber sicher gestellt ist, dass der Prüfer über die notwendigen Grundkenntnisse verfügt. Ein wichtiger Teil der Qualifikation eines Prüfers ist die praktische Berufserfahrung. Damit Personen eine Prüfung elektrischer Geräte durchführen können, muss mindestens eine einjährige Berufserfahrung vorliegen. Der Prüfer muss einer Tätigkeit im Zusammenhang mit Errichtung, Zusammenbau oder Instandhaltung von elektrischen Geräten nachgegangen sein. Wichtig ist jedoch, dass der Prüfer zeitnahe der Prüfungsarbeit dieser praktischen beruflichen Tätigkeit nachgegangen ist. Dadurch wird sicher gestellt, dass der Prüfer im Umgang mit modernen Anlagen vertraut ist und die nötigen Kenntnisse besitzt um bei der Prüfung elektronischer Geräte sachgemäß abwickeln kann.

Muss eine Prüfung elektrischer Geräte erfolgen?

Eine Prüfung elektrischer Geräte hat nach § 5 des Arbeitsschutzgesetztes sowie nach § 3 der Betriebssicherheitsverordnung regelmäßig zu erfolgen. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass diese Prüfungen durchgeführt werden. Er hat auch zu beurteilen, ob elektrische Geräte etwa durch Abnutzung eine Gefährdung für das Personal darstellt, und muss geeignete Maßnahmen ergreifen, damit niemand zu Schaden kommt. Einer dieser Maßnahmen kann die Prüfung elektrischer Geräte durch einen geeigneten Sachverständigen sein. Ein externer Prüfer wird meist dann beauftragt, wenn es firmenintern kein entsprechend geschultes Personal gibt, wodurch diese Aufgabe unweigerlich an eine dritte Person ausgelagert werden muss. Der Arbeitgeber ist in weiterer Folge auch für die gesamte Organisation der Prüfung elektrischer Geräte verantwortlich, kann diese Tätigkeit aber auch an andere Personen wie den Betriebsleiter übergeben. Im Rahmen der Organisation der Prüfung wird beispielsweise ermittelt, auf welche Art die Prüfung elektrischer Geräte erfolgen muss, in welchem Umfang sie zu erfolgen hat und in welchen Zeitabständen eine Überprüfung durchgeführt werden muss.

Gibt es gesetzliche Fristen für die Prüfung elektrischer Geräte?

Die Frage nach gesetzlichen Prüffristen lässt sich nicht eindeutig beantworten. Zwar sieht die Betriebssicherheitsverordnung keine gesetzlichen Prüffristen mehr vor, dies bedeutet jedoch nicht, dass Geräte in bestimmten Intervallen überprüft werden müssen. Mittlerweile werden die Fristen der Prüfung elektrischer Geräte von den Herstellern selbst veröffentlicht. Dies ist jedoch nicht der einzige Faktor, der ausschlaggebend für die Setzung von Fristen zur Prüfung der Geräte ist. Der Setzung von Fristen zur Prüfung elektrischer Geräte geht häufig eine umfangreiche Bewertung des Arbeitsplatzes voraus, an dem sie eingesetzt werden. Wird ein Gerät schädigenden Einflüssen ausgesetzt, wie Schmutz, Feuchtigkeit, Öle, ätzenden Flüssigkeiten ausgesetzt oder können generell durch mechanische Einflüsse schneller beschädigt werden, liegt es in der Verantwortung des Arbeitgebers selbst geeignete Fristen für die Prüfungen zu setzen. Dadurch können sich Intervalle ergeben, die deutlich kürzer sind, als jene, die vom Hersteller empfohlen wurden. Wichtig ist, dass die Intervalle so gesetzt werden, dass aufgrund der bisherigen Erfahrung gesichert ist, dass in diesen Zeiträumen, die Geräte ohne Gefährdung der Mitarbeiter verwendet werden können.

Wie läuft eine Prüfung elektrischer Geräte ab?

  • Eine Prüfung elektrischer Geräte erfolgt in mehreren Schritten und startet immer mit einer Besichtigung der Geräte. Bei der Besichtigung werden optisch wahrnehmbare Mängel am Außenbereich festgehalten. Dies können beispielsweise Schäden am Gehäuse sein oder offene Stellen am Stromkabel. Ein häufiger optisch wahrnehmbarer Mangel ist das Fehlen von Schutzeinrichtungen, die am Gerät beispielsweise abgebrochen sind. Im Zuge der Überprüfung wird später dann evaluiert, welche Schutzmaßnahme für das Gerät vorgesehen war und die festgelegte Schutzklasse dokumentiert.
  • Im nächsten Schritt wird gemessen, ob sicherheitsrelevante Grenzwerte, die für die Geräte vorgeschrieben sind, eingehalten werden. Dazu verwendet werden normierte Geräte, mit denen beispielsweise der Schutzleiterwiderstand oder der Isolationswiderstand gemessen wird.
  • Im letzten Schritt der Prüfung vor Ort wird getestet, ob die Geräte ordnungsgemäß funktionieren. Dazu wird das Gerät in Betrieb genommen, wo bereits getestet wird, ob Schalter bei Betätigung richtig reagieren. Außerdem wird getestet, ob sämtliche Kontroll- und Meldeleuchten intakt sind. In der praktischen Anwendung wird auch getestet, ob die Drehrichtung etwa bei Sägen passt und ob Regeleinrichtungen richtig arbeiten. Im Zuge der Inbetriebnahme werden zudem diverse Schutzeinrichtungen, die im aktiven Betrieb notwendig sind, ebenfalls getestet.
  • In diesen drei Schritten hat der Prüfer seine Aufgabe vor Ort erledigt und er wertet anschließend die Ergebnisse seiner Aufzeichnungen aus. Der Prüfer vor Ort muss nicht sofort eine Auswertung vornehmen, mit Ausnahme bei Geräten, bei denen Gefahr im Verzug ist. Kann bei der Prüfung elektrischer Geräte bereits vor Ort festgestellt werden, dass es einen schweren technischen Mangel aufweist, der für Arbeiter gefährlich werden kann, eine weitere Benützung des Gerätes untersagt werden.

 

Wie wird die Prüfung elektrischer Geräte dokumentiert?

Jedes Unternehmen braucht eine Dokumentation der ordnungsgemäßen Durchführung der Überprüfung der Geräte. Dazu wird während der Prüfung genau protokolliert, welches Geräte mit Typ, Hersteller sowie weiteren relevanten Daten, gerade begutachtet wird. Dazu wird auch dokumentiert, wo sich das Gerät befindet, weil sich eine schädigende Umgebung auch auf die Prüfintervalle auswirken kann, die auch vom Prüfer festgelegt werden können. Natürlich ist Teil jedes Protokolls das Datum und der Name des Prüfers und der Umfang der Überprüfung. Der Prüfer muss ebenfalls verwendete Geräte zur Überprüfung wie Messgeräte angeben und welche Prüffristen es für das begutachtete Gerät gibt. Für Arbeitgeber besonders interessant ist natürlich das Prüfergebnis, das der Prüfer gegebenenfalls schuldig bleiben kann, falls er noch zusätzliche Informationen einholen muss. Die Dokumentation der Ergebnisse der Prüfung elektrischer Geräte muss mindestens bis zur nächsten Überprüfung aufbewahrt werden. Zudem ist es möglich für mange Geräte eine Prüfplakette zu bekommen, was jedoch nicht zwingend erforderlich ist, da darauf lediglich zu sehen ist, in welchen Intervallen geprüft werden muss. Ein Nachweis der Überprüfung kann auch in anderer Form erfolgen, wie mit einem Prüfbuch, oder der Registrierung in einer Gerätedatei, in der die Prüfintervalle und die Ergebnisse dokumentiert sind.

Was passiert, wenn ein Gerät der Überprüfung nicht Stand hält?

Entspricht ein Gerät nicht den Normen, kann es aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zur Sicherheit am Arbeitsplatz nicht mehr weiter verwendet werden. Der Arbeitgeber muss entscheiden, ob er das betroffene Gerät reparieren lässt oder durch ein neues ersetzt. Wird ein Gerät repariert, muss die Reparatur innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgen und das Gerät muss anschließend wieder überprüft werden. In den wenigsten Fällen lohnt es sich nach einer nicht bestandenen Prüfung elektrischer Geräte diese reparieren zu lassen, weshalb in der Regel eine Neuanschaffung erfolgt. Im Zuge der Neuanschaffung hat der Arbeitgeber jedoch die Aufgabe, vor der ersten Inbetriebnahme zu überprüfen, ob das Gerät keine Gefahrenquelle ist. In der Regel ist es ausreichend, wenn das Gerät über eine CE-Kennzeichnung verfügt, ohne der das Gerät sowieso nicht verkauft werden darf, und äußerlich keine Beschädigungen, etwa durch den Transport, hat.

DGUV Vorschrift 3 elektropruefungen.info
2017-08-19
https://elektropruefungen.info

Wir haben über 1600 Referenzen, unter anderem diese:

  • DGUV Vorschrift 3 Prüfung an der BIMA
  • Elektroprüfung nach DGUV V3 und DGUV Vorschrift 4 im Abgeordnetenhaus Berlin
  • Prüfung ortsveränderliche Geräte nach DGUV V3 bei der HHLA
  • Prüfung der Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3
  • Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel nach DGUV 3 und DGUV Vorschrift 4 im Bundesrat
  • Gossen Metrawatt
  • Geräteprüfung an den Frauenhofer Instituten
  • Elektroprüfung nach DGUV Vorschrift 3 am Helmholtz Zentrum
  • Prüfung medizinischer Geräte nach DGUV V3 an der UKM
  • Prüfung elektrischer Betriebsmittel an der TUHH nach DGUV Vorschrift 3
  • Geräteprüfung Daimler
  • Prüfung elektrischer Anlagen nach DGUV Vorschrift 4 in den AOK Betriebsstätten
  • DGUV Vorschrift 3 Prüfung ortsveränderlicher Geräte im FZ Jülich
  • DGUV V3 Prüfung ortsveränderlicher Geräte an den Standorten der IKK Classic
  • DGUV V3 Messgeräte
  • DGUV 3 Prüfung ortsveränderlicher Geräte an den Standorten der REWE Märkte
  •  DGUV Vorschrift 3 Prüfung
  •  DGUV Vorschrift 3 Prüfung bei der CCEAG
  • DGUV Vorschrift 3 bei Schenker
 
 
Kundenmeinungen

Herr L...:
,, Für die angenehme Zusammenarbeit möchte ich mich bedanken,,

Herr S...:
,,mit euch zusammen zuarbeiten hat es mir sehr viel Spaß gemacht, danke an euch allen bis zum nächsten mal,,


Herr P...:
,,In Vorfreude auf weitere gute Zusammenarbeit!,,

Herr G...:
,,ich möchte mich auf diesem Weg noch einmal für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken!,,

Herr M...:
,,Persönlich freue ich mich trotzdem auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit,,

Herr F...:
"... Jedenfalls bedanken wir uns im Namen der gesamten Belegschaft für Ihre kompetente Zusammenarbeit! Wir hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit in den nächsten Jahren bei den Prüfintervallen."

Herr K...:
,,Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an alle Beteiligten der Firma E+Service+Check GmbH, die den reibungslosen Ablauf der Prüfarbeiten gewährleistet haben,,

Frau A...
,,Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr, wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr verbunden mit viel Gesundheit,,

Pressemeldungen

Zahlen/Impressionen 2016

Die E+Service+Check GmbH prüfte 2016:

- 1.595.678 ortsveränderliche Geräte u. Betriebsmittel

- 12121 elektrische Maschinen nach EN 60204

- 56320 Stromkreise an elektrischen Anlagen

- 12529 medizinische Geräte nach EN 62353

- 2768 elektrische Pflegebetten

 

Dabei wurden im Durchschnitt 94 Prüfer eingesetzt.

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Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV A3)

Seit dem 1. Mai 2014 ist die neue Systematik der Nummerierung des Regelwerks durch den
Spitzenverband in Kraft gesetzt worden. Dies wurde notwendig, um Überschneidungen, die sich aus
der Fusion der beiden Spitzenverbände von Berufsgenossenschaften und öffentlichen
Unfallversicherungsträgern ergeben hatten, zu bereinigen und zu vereinheitlichen. Durchgängig
werden die Schriften in vier Kategorien eingeteilt: DGUV Vorschriften, DGUV Regeln, DGUV
Informationen und DGUV Grundsätze.
Sie möchten regelmäßig über Veränderungen informiert werden? Die DGUV benötigt hierzu lediglich
Ihre E-Mail-Adresse und Ihren Namen! Eine Mail mit dem Kennwort "Aktuelle Informationen" an Frau
Susanne Goebel (susanne.goebel@dguv.de) genügt.

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Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 Pflicht

Die Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 ist Pflicht. Die Nichtbeachtung ist eine Straftat und kann sogar schon ohne das etwas passiert ist (Verweis ,,neue BetrSichV,,) geahndet werden.

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Schulung durch Gossen Metrawatt

An 2 Tagen wurde eine Mitarbeiterschulung für die Mitarbeiter der ortsfesten Prüfung und Maschinenprüfung durchgeführt.

 

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